Dienstag, 06. Januar 2015, 21:57 Alter: 3 Jahre

What's in Your Bento Box?

 

Dienstag: Gyoza, dazu Krautsalat (ohne Bild)



Dienstag, 06. Januar 2015, 21:43 Alter: 3 Jahre

What's in Your Bento Box?

 

Statt neuer Vorsätze gibt es dieses Jahr jeden Tag etwas leckeres zu Essen mit ins Büro.

Montag: Pfannkuchenröllchen mit Lachs und Wasabi-Mayonnaise, dazu marinierte dicke Bohnen



Mittwoch, 26. November 2014, 23:30 Alter: 3 Jahre

... und nochmal Nail Content

 

OPI - Houston, we have a purple. Der Lack ist zwar überhaupt nicht "purple", sondern "berry", aber trotzdem total schön im Sommer... Leider braucht man 3 bis 4 Schichten.

Ok, irgendwie wollte das letzte Bild sich partout nicht anzeigen lassen im letzten Eintrag, deswegen gibt's den Lack jetzt nochmal extra zu sehen. Keine Lust mehr, mich um diese Uhrzeit mit der Technik rumzuschlagen!



Mittwoch, 26. November 2014, 23:12 Alter: 3 Jahre

Nail Content

 

Habe ich ein Problem? Vielleicht... Aber die Wahrheit ist: das Bild ist schon ein paar Monate alt, mittlerweile sind es 3 Fächer - *hüstel*

OPI - My Pointe Exactly. Mein Liebling. Ist zwar "nude", aber trotzdem.

Essie - Tart Deco. Ist ne Sommerfarbe, aber so lange schlummert das schon hier auf der Festplatte...

L'Oreal - Boudoir Rose. Ein Geschenk von einer lieben Freundin ;-)

Ok, verklagt mich. A) Ewigkeiten nicht gemeldet und B) dann dieses oberflächliche Thema. Aber wisst ihr was? Mich entspannt das. Es beruhigt mich. Und es befriedigt meine Sucht nach dem Wahren, Guten, Schönen, und damit haben wir erfolgreich den Bogen zu Platon geschlagen. Ha! Intellekt befriedigt? Ok, dann können wir ja zu den Bildern kommen ...



Donnerstag, 19. September 2013, 13:35 Alter: 4 Jahre

Hummus und Ofengemüse

 

Das im vorigen Rezept genannte Bärlauchfaltenbrot passt hervorragend zum Beispiel zu Ofengemüse, und hierzu wiederum passt als Dipp „Hummus“ eine Kichererbsencreme mit Tahin (Sesampaste), Knoblauch und Gewürzen. Auch das Hummus-Rezept ist von vegan-und-lecker.de – ich habe das zwar auch früher immer schon ohne Rezept gemacht, aber der Tipp mit dem Kreuzkümmel gibt dem Ganzen doch noch einmal den extra-orientalischen Touch! Das Prinzip Ofengemüse ist ganz einfach: Alles, was das Gemüsefach hergibt, waschen, ggf. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden und auf einem Backblech verteilen. Kartoffeln am besten 5-10 Minuten vorkochen, sonst ist alles andere verkokelt, bis die gar sind. Salzen, Knoblauch hacken und darüber verteilen, großzügig mit Olivenöl beträufeln und ab in den Ofen (ich nehme immer 200 °C Umluft auf der mittleren Schiene). Wenn alles gar und gold gebräunt ist das Backblech aus dem Ofen holen und genießen! Zur jetzigen Jahreszeit eignen sich zum Beispiel wunderbar Kürbis, Süßkartoffeln, rote Bete, Zwiebeln etc. Noch einen knackigen Salat und ich bin wunschlos glücklich – yummy!



Donnerstag, 19. September 2013, 13:13 Alter: 4 Jahre

Bärlauchfaltenbrot

 

Seitdem es das Internet gibt, ist vieles einfacher – auch das vegane Kochen.  Eine richtig tolle Entdeckung ist nicht nur Laubfresser.de (siehe das Rezept: „veganes Zwiebelmett“) sondern auch vegan-und-lecker.de – hier fand ich das tolle Rezept für dieses Bärlauchfaltenbrot (Das bei uns ein Basilikumfaltenbrot wurde, aber ansonsten haben wir uns an das Rezept gehalten). Leider sind meine Fotos nie so toll wie es in Wirklichkeit geschmeckt hat, aussah und geduftet hat! Aber die Handykamera ist zumindest immer dabei und man hat wenigstens einen Eindruck...  Ein leckeres, selbstgebackenes, frisch duftendes Brot, das von köstlichem Pesto durchzogen ist – mmmh, ich krieg schon wieder Hunger.



Donnerstag, 19. September 2013, 12:58 Alter: 4 Jahre

Gemüsetempura

 

Auch immer gut und schon zu Fleischesser-Zeiten gerne gegessen: Gemüsetempura. Wenn schon Gemüse, dann frisch aus der Fritteuse – dann isst es sogar der Sohn! Ist zwar ernährungsphysiologisch fragwürdig, aber zumindest vegan. Dazu Kikkoman-Sojasauce – eins meiner neuen Lieblingsprodukte, da nur vier Zutaten: Soja, Wasser, Weizen und Salz. Womit wir bei der neuen Grundregel angelangt wären: Je weniger Zutaten ein Produkt hat, desto besser. Und, ja, auch das ist neu: Früher las ich Bücher, heute lese ich Zutatenlisten. Aber um in das vegane Leben „hineinzugleiten“ ein klasse Gericht! (Man muss natürlich darauf achten, dass das Frittierfett nur aus Pflanzenfett besteht. Das war aber nicht so schwer, gab es sogar im normalen Supermarkt!)



Donnerstag, 19. September 2013, 12:37 Alter: 4 Jahre

4 Wochen vegan - und, wie war's?

 

1. Veganes Zwiebelmett

Besser als gedacht! Wenn man sich einmal eingelebt hat und weiß, wo man was bekommt und welche Sachen einem gut schmecken ist es sogar sehr, sehr lecker. Voraussetzung ist allerdings, dass man gerne kocht und Wert auf gute Zutaten legt. Und damit die Frage nicht immer wieder gestellt wird: „Was darf man denn dann noch essen?“  folgen ein paar Kostproben - den Anfang macht: veganes Zwiebelmett! Das Rezept kursiert zuhauf im Internet aber wir haben uns für diese Variante entschieden. Fazit: Wenn man es (am besten über Nacht) ziehen lässt, ist es tatsächlich kaum vom Original zu unterscheiden, ich meine zwar, ein wenig die Reiswaffeln rauszuschmecken, aber nur minimal. Ansonsten genauso eklig wie das fleischige Original, besonders wenn einem beim Öffnen der Tupperdose der unnachahmliche Duft entgegenschlägt! Der Mann findet es übrigens super.



Donnerstag, 18. Juli 2013, 16:00 Alter: 4 Jahre

Die Herausforderung

 

Der Mensch braucht Herausforderungen und deshalb habe ich mir mal wieder eine gesucht. Ich werde mich 4 Wochen ausschließlich vegan ernähren. Jawoll. Jetzt isses raus: Wenn es einmal öffentlich gemacht ist, kann man nicht mehr zurück! Start ist der 12.08.2013, mein erster Urlaubstag.

Die Gründe möchte ich jetzt hier nicht ausführlich erörtern, das können andere besser. Wer sich dafür interessiert, kann ja mal mit dem Buch „Tiere essen“ anfangen. Es ist zwar ein Sachbuch, aber da der Autor Schriftsteller literarisch anerkannter Werke ist, kann man das wirklich sehr gut lesen.

Ich möchte hier nur dokumentieren, wie ich damit klarkomme, und ob es möglich ist, wenn ja, wie schwer es ist, ob mir was fehlt, einfach ob ich es schaffen kann. Es fängt beim Einkaufen an, geht über das Kochen bis zum Auswärts-essen, das körperliche Befinden und vielleicht auch um die Reaktionen meiner Umwelt, mal sehen, was das so alles nach sich zieht, wir werden es sehen! Einen Monat habe ich deshalb gewählt, weil ich genau einen Monat Urlaub habe und mir dieses Unterfangen gerade am Anfang neben dem Beruf (und Haushalt, Familie und anderen Hobbies) einfach zu viel ist. Außerdem denke ich, dass man in nur einem Monat nicht an irgendeinem Mangel stirbt (ich denke da eigentlich hauptsächlich an Vitamin B12), andererseits dieser Zeitraum lang genug sein sollte um auch Besserungen zum Positiven (wenn sie denn eintreten sollten) feststellen zu können. Einerseits bin ich etwas kribbelig und aufgeregt, andererseits freue ich mich schon total auf diese Herausforderung!

Achso, und bevor irgendwelche Empörungsstürme losgehen, mein Kind wird NICHT ausschließlich vegan essen! Das ist mir zu heikel und außerdem bin ich froh, wenn er überhaupt was isst, das nicht nur aus Schokolade besteht. Auch der Mann kann es sich selbst aussuchen, wenn er will, kann er sich gerne ein Stück Fleisch / Käse / Omelette neben den Salat legen, und wenn er ganz verwegen ist, auch ein Glas Milch dazu trinken, das ist mir sozusagen „Latte“ (dt.: Milch). Als ich ihm allerdings von meinem Vorhaben erzählte und erste gebrainstormte Essensplanungen – Vorbereitung ist alles! – zeigte, meinte er: „Nee, ich will nix extra, ich ess da mit! Das will ich auch probieren! Bier ist doch vegan, oder?“

Damit sind wir schon beim nächsten Thema – ich will mir nicht nachher von irgendwem anhören – „also der Leim auf der Bierflasche enthält aber Kasein!“ o.Ä. Wenn ich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert habe, dass Bier vegan ist (in einem Veganerforum stand: „Ein nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier ist immer vegan.“) dann glaub ich das. Wenn ich irgendwann mal was übersehen sollte, einfach aus Unwissenheit (Salzbrezeln enthalten wohl Schweineschmalz, habe ich auch nur aus Zufall rausgefunden), dann ist das so. Ich versuche das Menschenmögliche zu tun, mich vegan zu ernähren und sicher lernt man dann nach und nach auch dazu. Aber alles kann man nicht von Anfang an wissen. Auch wenn jemand meint: „Aber du trägst doch Lederschuhe“ –  ist mir das umso mehr „Latte“ wenn es unter Garantie jemand sein wird, der bei Aldi mariniertes Quälfleisch kauft und dem es egal ist, wo seine Eier herkommen. Ich muss mich nicht rechtfertigen, es geht um die Essensaufnahme und meine Herausforderung. Man muss mal irgendwo anfangen, und das versuche ich jetzt. Wenn mir das Freude macht: Lasst mich doch! Wenn jemand sich zwei Flaschen Wodka abends in den Kopp haut und 2 Packungen Luckies am Tag quarzt und dazu garantiert nicht-cholesterinfreies Zwiebelmett isst, muss der sich ja auch nicht rechtfertigen. Obwohl der bestimmt nicht lecker riecht, und das ist ja immerhin eine Form von Belästigung!

Also, freut euch mit mir oder lasst es, ich bin jedenfalls gespannt auf diese Erfahrung und werde berichten!



Donnerstag, 01. November 2012, 20:49 Alter: 5 Jahre

's kommt die goldene Herbstzeit ...

 

... und die Kürbisse leuchten weit und breit

Komposthaufen im Ruhemodus. Sieht das nicht gemütlich aus? Wäre ich ein Igel, hätte ich jetzt voll Bock, mich da reinzukuscheln!

und SO sieht das aus, wenn Zweijährige sich aus Versehen selbst fotografieren

Vater und Sohn machen Wettrennen im Garten. Vater schlägt am Zaun an und ruft: „Erster!“ Sohn beeilt sich, kommt auch an, schlägt am Zaun an und ruft freudestrahlend: „Gestern!“
 



Sonntag, 21. Oktober 2012, 21:24 Alter: 5 Jahre

SO muss ein Sonnenuntergang aussehen

 

Dramatischer Sonnenuntergang im neuen Heim

Vor kurzem waren wir ja erst umgezogen und diesen Monat schon wieder – hoffentlich unser finaler Umzug. Wir waren schon kurz davor, bei Bekannten, Freunden und der SCHUFA als Nomaden geführt zu werden. Der Grund: Wir zogen in das Haus, von dem wir gar nicht wussten, dass es schon immer unser Traum war. Dinge, die ich eigentlich nie wollte, finde ich jetzt super: Z.B.: Klinker. Fliesenboden im Wohnraum. Drei Bäder. Küche mit dunklen Holzfronten. Natursteinarbeitsplatte. Sprossenfenster. Marmorputz. Kellenputz. Teppichboden im Schlafzimmer. Und so weiter und so fort.

Zurzeit haben wir noch das Gefühl, wir sind in einem Ferienhaus, und jeder Feierabend hier ist wie Urlaub. (Mein Kollege verabschiedet mich nachmittags seitdem nicht mehr mit „schönen Feierabend“ sondern: „schönen Urlaub!“) Besser geht’s doch gar nicht, oder?

Nie wieder die Küche bei Ebay verkaufen müssen – sowas ist nichts für mich, wo mir doch Feilschen auf dem Flohmarkt schon so gegen den Strich geht.  Wieso kommen die Leute sich etwas anschauen, wenn sie es sich sowieso nicht leisten können? „Ich habe aber nur 500 Euro! Kann ich mal ein Foto machen“  sprach’s, zückte das Iphone, welches ICH mir nicht leisten kann, aber ne Küche für 550 Euro ist nicht mehr drin oder was?!  Oder der Kleiderschrank: „Aber ich wohne doch nur um die Ecke – bekomme ich es dann nicht billiger?“ – Auch schön: „Bei uns bei Ikea ist der doch zurzeit im Angebot!“ – Ähm, ja, dann kauf ihn doch da! Aber all das ist ja jetzt zum Glück vorbei.

Wie auch andere Dinge. Eine Garage bedeutet nämlich: Nie wieder die Scheibe freikratzen! Ein eigener Garten:  Nie wieder Elektrogrill! Ein ausgebautes Dach: Kein Fernseher mehr im Wohnzimmer! Nie wieder das Fußgetrappel von anderen Leuten hören, nie wieder die ekligen Hundehaare von anderen im Hausflur wegmachen, nie wieder zum Wäscheaufhängen in den fiesen Keller, nie wieder den Driss von anderen Leuten im Mülleimer … und auch diese Liste ließe sich endlos fortführen.

Leute, ihr dürft mich zitieren: Dieses Jahr wird kein Wort der Klage mehr über meine Lippen kommen!

 

 

 



Donnerstag, 12. Juli 2012, 22:18 Alter: 5 Jahre

Jetzt sind 'se unter der Haube...

 

Komm mir vor wie eine alte Mutti - meine besten sind endlich unter der Haube... *vorrührungschluchz* - ach wat soll's - ich bin doch auch ne alte Mutti ;-)







Montag, 24. Oktober 2011, 14:40 Alter: 6 Jahre

Hunger Pipi kalt - so sind wir Mädchen halt ...

 

Hinweis: Dieser Text kann Produktplatzierungen enthalten.

Seit wir unseren neuen Fahrradanhänger haben, wird jedes sonnige Wochenende zum Kurzurlaub. So er-"fahren" wir uns den gesamten Rhein-Kreis. War das letzte Wochenende auf der Neusser Seite geprägt von ländlichem Charme, historischen Bauernhöfen, Pferden, Mist und zum Teil unbefestigten Wegen, hatten wir dieses Wochenende das Kontrastprogramm gebucht: Einmal nach Düsseldorf auf die andere Rheinseite, bitte! Was sofort auffällt: Viel mehr Rennräder! Mit unserem Anhänger sind wir denen natürlich viel zu breit, wie das ein oder andere dezent gebrüllte "VOOOORSICHT" uns verkündet. Mentale Notiz an mich: Unbedingt meine rennradfahrenden Wolfgangs (oder ist der Plural Wolfgänge?) mal fragen, ob eine Klingel genau 2g zu schwer für ein Rennrad ist und deswegen verpönt. 

Wir fahren weiter, vorbei am Golfplatz, und wieder fällt mir auf, dass bei schönem Wetter Sport treibende Menschen in teuren Klamotten eine besondere Wirkung auf mich haben: Ich denke in dem Moment "Golf ist der einzig wahre Sport für mich". Wieso ist mir das vorher bloß nie aufgefallen?" Die gleiche Wirkung hat z. B. auch der Anblick von 450-Euro-teuren La-Martina-Stiefeln auf mich: "Polo - das ist doch mein Sport!" Glücklicherweise ist das aber nach ein paar hundert Metern verflogen. 

Während wir so weiter durch die frische Herbstluft fahren, fällt mir ein, dass neben unserer Lieblingspommesbude auf der Moltkestr. auch ein weiteres "Curry" im Medienhafen ist. Und wo wir einmal hier sind ... Der Jung fährt auf die Pommes viel mehr ab als auf läppische Imbissbuden-Pommes. Das mag an der Dicke der "goldenen Bögen" liegen oder an der schmackofatzigen Aioli. Satt und zufrieden verlassen wir das Restaurant und nach einem Spaziergang, bei dem wir in eine Filmaufnahme von RTL reinlaufen, schwingen wir uns wieder auf's Fahrrad. In dem Moment macht sich das Füchschen bemerkbar. Was tun? Wir fahren gerade am Fernsehturm vorbei, aber hier ist wohl gerade ein Bus angekommen - zu voll, das dauert zu lange! Glücklicherweise hat der danebenliegende Landtag auch sonntags auf, aber am Eingang angekommen kann ich die aufwändigen Sicherheitskontrollen durch die Scheiben sehen und stöhne innerlich auf: Für sowas hab ich jetzt keine Zeiiiit... Wieder weiter, vorbei am Apollo-Theater - am Mann in der schicken Livree kommt aber nur vorbei, wer draußen am Ticketschalter eine Eintrittskarte gekauft hat - das darf doch wohl nicht wahr sein! Auf dem Weg am Rheinufer entlang kommen wir an einem architektonisch anmutenden Häuschen mit Café-Betrieb vorbei. Das ist meine Rettung und ich springe vom Fahrrad. Drinnen weist ein Schild den Weg zu einem Aufzug mit der Aufschrift "Zu den Toiletten und zur Ausstellung" oder so ähnlich. Weit und breit nix anderes zu sehen, also fahre ich wohl mit dem Aufzug! Vielleicht trübt aber auch das mittlerweile in meinen Augen stehende Pipi die Sicht. Die vorwurfsvollen Blicke der Gäste, die auf mir ruhen, während sich der Aufzug im Schneckentempo nähert, sehe ich aber noch. Unten angekommen wundere ich mich ein bisschen: "Ausstellung für Rollstuhlfahrer". Aha, na zumindest gibt es eine Toilette. Nachdem ich - sichtlich erleichtert - wieder heraustrete, sehe ich, dass es auch eine Treppe gegeben hätte (für Nicht-Rollstuhlfahrer). Das erklärt schonmal die feindseligen Blicke. Zurück nehme ich die Treppe und komme neben der Theke aus, direkt in einem Stapel schmutziger Teller. Wieder draußen fällt mir die Aufschrift KIT auf. Aha, kann man nicht einfach mal irgendwo auf die Toilette, muss immer gleich alles architektonisch wertvoll oder ein Museum sein? Typisch Düsseldorf. Danach können wir endlich nach Hause fahren.



Montag, 24. Oktober 2011, 14:25 Alter: 6 Jahre

Umzug to go

 

... und schon geht es wieder los ...

Vor gar nicht allzu langer Zeit zogen wir in diese Wohnung. Nachdem Coach T. und Trömmelsche hier weg sind hält uns hier nun auch nichts mehr so richtig. Wir ziehen also hier weg. Nach nebenan. Ja richtig, nach nebenan. Das ist dann laut mehrstimmigem fachmännischen Urteil ein "Trageumzug". Kein LKW, keine Halteverbotsschilder, kein Aufzug. Alles per Hand und zu Fuß. Eben ein Umzug "to go".

Übrigens: Dass die alten ungeliebten Möbel wirklich nix mehr sind, erkennt man daran, dass sie - abends für den Sperrmüll hingestellt - morgens immer noch da stehen ...



Samstag, 22. Oktober 2011, 23:15 Alter: 6 Jahre

Banoffie to go

 

Erinnert ihr euch noch hieran?

Dank der Firma Avent geht das jetzt auch "to go". Genauso lecker wie immer, ist nicht so ein Gematsche wie auf dem Blech und lässt sich auch prima mit zur Arbeit nehmen ;-)

 

 

 

 



Dienstag, 11. Oktober 2011, 19:28 Alter: 6 Jahre

Super-Tipp!

 

Hilfe, Glitzi!

So bleiben Wohnung und kleine Kinderhände sauber: Einfach eine alte Strumpfhose über den Blumentopf ziehen und das 500-Mal-am-Tag-Blumenerde-auffegen entfällt! Bin begeistert ... 

So hat die Glitzerstrumpfhose (Oje, hab ich die jemals getragen? Ich hoffe nicht...), die jahrelang ein tristes Dasein in meinem Schrank fristete und schon zwei Umzüge hinter sich hat, doch noch eine sinnvolle Aufgabe gefunden. Der obere, nicht-glitzernde Teil macht sich doch ganz edel in unserem Wohnzimmer - und passt perfekt zum Übertopf. 



Freitag, 29. April 2011, 20:25 Alter: 6 Jahre

Sind wir nicht wahrhaft königlich?

 

Erst wollte ich mich ja sperren - die royale Hochzeit flimmerte zunächst nur im Hintergrund über den Fernseher (mache ich sonst nie - ehrlich!) aber dann guckte ich doch hin. Gottseidank! Denn so erfuhr ich, dass wir viel königlicher sind als wir dachten! Erstmal stammen die Windsors von Deutschen ab, was ich bisher nicht wusste. (Ich Banause!) Kate hat außerdem original den gleichen Ring wie ich - ok, ihrer ist aus walisischem Gold... Wobei, ich habe nichts schriftlich, dass meiner NICHT aus walisischem Gold ist. Da war ich also bereits im letzten Jahr der Trendsetter schlechthin. Aaaaaaaber jetzt kommt‘s: Die Queen und ich haben am selben Tag Geburtstag! Und zwar ist sie genau 50 Jahre vor mir geboren - das soll mir erstmal einer nachmachen.

Aber natürlich sind wir den beiden Neuvermählten nicht nur beim Trauring um Längen voraus: Wir haben immerhin schon einen Thronfolger (und Alleinerben).



Montag, 28. Februar 2011, 22:00 Alter: 6 Jahre

The Long Morrow

 

Wie ist eigentlich der Plural von Judas - Judasse? Nee, ich muss anders anfangen. Bei den Gilmore Girls gab es mal eine Folge, die hieß "The Long Morrow", in der wird Luke von Lorelai verlassen und Rorys Freund Logan geht für ein Jahr nach London. Eine eher traurige Folge voller Abschiede. Heute wurden auch wir verlassen. Von Coach T. und Trömmelsche. Jetzt isser da, der Abschied, obwohl es eigentlich kein kalter Entzug war, wissen wir doch schon seit Monaten von dem Vorhaben. Zunächst wurde das neue Zuhause - die "Baustelle" besichtigt, da schien alles noch unwirklich und fern. Dann wurden in Abständen immer wieder neue Baufortschritte in Augenschein genommen, ein Termin genannt, und am Ende noch einmal ein Monat "verlängert". Selbst in der Auszugswoche hatten wir noch genug Ablenkung, der Mann half beim Schleppen und verletzte sich dabei schwer selbst. Ich konnte nix schleppen und kochte deshalb ein bisschen für die Männer. Das Kind weinte schonmal tüchtig auf Vorrat, man weiß ja nie, wann man wieder dazu kommt. So waren wir alle schwer beschäftigt und merkten gar nicht, was wir verloren hatten. Gemeinsames Zähneputzen und Toilette-Abspülen - ok, getrennt durch die Zimmerdecke aber so hellhörig wie das hier ist, kann man die getrost vergessen. Mitbekommen, wann der andere die Wäsche runterbringt / hochholt / aufhängt. Gemeinsame Abende auf dem Balkon mit Bier oder Mojito. Mitfühlende Blicke am Morgen, wenn das Kind mal wieder die ganze Nacht durchgebrüllt hat. (Ja, das werde ich am allermeisten vermissen, wenn es niemand hört, hat das Kind dann wirklich geschrien? Eine philosophische Frage.) So plätscherten die Monate vor sich hin, aber so langsam etwas auch ausklingen mag, ein Abschied ist ein Abschied ist ein Abschied. Deswegen sind wir jetzt auch in Trauer - und irgendwann - wenn der Mann den beiden Abtrünnigen Internet eingerichtet hat, dann können sie das auch lesen - und sind hoffentlich genauso traurig wie wir.

Ich weiß noch wie heute, wie wir alle zusammen gezogen sind. Wer das vergessen hat, lese noch einmal HIER wie alles begann.


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